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AFC Kümmersbruck

Mittwoch, 20. September 2017

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Teamzone

Die Regeln in aller Kürze

Die angreifende Mannschaft (Offense) versucht den Ball in die gegnerische Endzone zu bringen. Dazu muss der gegnerischen Verteidigungsmannschaft (Defense) entsprechender Raum abgekämpft werden.

Die Teams bestehen aus jeweils bis zu 45 Spielern, von denen pro Team jedoch nur elf auf dem Platz sein dürfen. Anders als beim Fußball kann in den Pausen zwischen zwei Spielzügen beliebig oft gewechselt werden, wobei sogar alle elf Spieler auf einmal getauscht werden können. Die Zeit zwischen den Spielzügen, normalerweise 25 Sekunden, nutzen die Trainer um je nach Spielsituation spezielle Spieler auf den Platz zu schicken. Beim Football ist die Aufgabe jedes einzelnen Spielers sehr eng gesteckt, so dass es nur wenige "Universalspieler" gibt; die Mehrzahl der Spieler ist auf eine oder zwei Positionen fixiert. Da ein Spieler der sowohl Offense als auch Defense spielt, fast ständig auf dem Platz ist, kommt dieser Doppeleinsatz eines Spielers nur bei personellem Engpass zum TragenDie Teams bestehen aus jeweils bis zu 45 Spielern, von denen pro Team jedoch nur elf auf dem Platz sein dürfen. Anders als beim Fußball kann in den Pausen zwischen zwei Spielzügen beliebig oft gewechselt werden, wobei sogar alle elf Spieler auf einmal getauscht werden können. Die Zeit zwischen den Spielzügen, normalerweise 25 Sekunden, nutzen die Trainer um je nach Spielsituation spezielle Spieler auf den Platz zu schicken. Beim Football ist die Aufgabe jedes einzelnen Spielers sehr eng gesteckt, so dass es nur wenige "Universalspieler" gibt; die Mehrzahl der Spieler ist auf eine oder zwei Positionen fixiert. Da ein Spieler der sowohl Offense als auch Defense spielt, fast ständig auf dem Platz ist, kommt dieser Doppeleinsatz eines Spielers nur bei personellem Engpass zum Tragen.

Spielfeld

Das Spielfeld ist ca. 120 Yards lang und 50 Yards breit, wobei man näherungsweise 1 Yard und 1 Meter gleichsetzen kann (1 Yard = 0.915 Meter). Das Feld ist in zwölf gleiche Zonen eingeteilt, wovon die beiden äußeren die Endzone darstellen. In der Breite ist das Spielfeld gedrittelt, wobei die beiden Trennlinien als Hashmarks bezeichnet werden. Sie werden dazu verwendet, den Ball immer im mittleren Drittel ins Spiel zu bringen. Am Ende beider Seiten des Spielfeldes befindet sich jeweils ein Field-Goal, welches für Extrakicks und Fieldgoals verwendet wird. Die Spieldauer beträgt 4 mal 12 Minuten effektive Spielzeit, (in den USA 4 mal 15 Minuten) jedoch kann das Spiel bis zu drei Stunden dauern, da ähnlich wie beim Eishockey, die Uhr bei bestimmten Ereignissen angehalten wird. Zwischen dem zweiten und dritten Viertel wird eine ca. 15-minütige Halbzeitpause gemacht, während nach dem ersten und dritten Viertel lediglich die Seiten gewechselt werden.

Wer zum Spielbeginn den Kick durchführt und wer den Ball fangen muss, wird vor Spielbeginn durch Münzwurf (coin toss) festgelegt. Ein Kickoff wird zu Beginn jeder Halbzeit, sowie nach erfolgreichem Punkten der Offense, ab der eigenen 35-Yard-Linie ausgeführt. Der Kicker versucht hierbei "normalerweise" soweit wie möglich in die gegnerische Hälfte zu kicken, während der gegnerische Fänger bestrebt ist, den Ball wieder zurückzutragen. Dort wo die Teamkameraden des Kickers den Fänger tackeln, d.h. den Ballträger zu Boden bringen, beginnt der nächste Spielzug. "Normalerweise" bedeutet, dass der Kicker auch die Möglichkeit hat seine eigene Offense ins Spiel zubringen, in dem er ver- sucht nur ca. 10 Yards zu kicken. Die Mannschaft, welche den Ball dann fängt bzw. sichert, erhält das Angriffsrecht. Die Schwierigkeit besteht jedoch darin, dass sich der Ball mindestens 10 Yards vorwärts bewegen muss, bevor ihn die Kollegen des Kickers berühren dürfen, anderenfalls handelt es sich um einen Regelverstoß. Sollte jedoch die Kick-Return-Mannschaft den Ball erobern, so bedeutet dies eine äußerst gute Feldposition. Diesen kurzen, jedoch gefährlichen Kick, nennt man On-side-Kick. Dieser wird hauptsächlich dazu verwendet, die kickende Mannschaft in Ballbesitz zu bringen, wenn diese im Rückstand ist. Er kann jedoch auch eingesetzt werden, um den Gegner zu verwirren.

Der Spielablauf ist gekennzeichnet durch sogenannte Serien. Die Offense hat vier Versuche (Downs), um eine Distanz von 10 Yards zu überbrücken. Gelingt ihr dies, so erhält sie eine weitere Serie von 4 Versuchen (First Down). Vor jedem Spielzug wird in einer Spielbesprechung (Huddle) der Spielzug festgelegt, d.h. der (Quarter- back sagt an, ob es ein Laufspielzug wird, oder ob der Ball geworfen wird. Pro Spielzug sind beliebig viele Rückwärts- aber nur ein Vorwärtspass erlaubt. Entsprechend dem angesagten Spielzug formiert sich dann die Offense an der Line-of-Scrimmage (LOS), einer gedachten Linie auf Höhe der Ballspitze parallel zu den Endzonen.

Genau sieben Spieler müssen auf der Line of Scrimmage stehen, der Rest steht im "Backfield". Der Spielzug beginnt mit der Ballübergabe des Centers zum (2uarterback (Snap) und endet wenn der Ballträger getackelt wurde, der Ballträger ins Seiten-aus läuft oder ein Pass nicht gefangen wurde. Der Ball kommt für den nächsten Versuch dort ins Spiel, wo der Ballträger getackelt wurde, oder ins Aus gelaufen ist. Um festzustellen, ob die Offense die 10 Yards zurückgelegt hat, gibt es eine 10 Yard-Kette die genau die zu marschierende Strecke angibt, und einen Versuchsanzeiger (Downmarker), der mit den Zahlen von eins bis vier den aktuellen Versuch anzeigt. Der Downmarker wird nach jedem Spielzug auf Ballhöhe platziert, während die Kette nur bei einem First Down bewegt wird.

Schafft die Offense es nicht innerhalb von drei Versuchen den Ball 10 Yards oder mehr zu bewegen, gibt es drei Möglichkeiten.

  1. Ist die Offense in Schussweite des gegnerischen Tores gekommen wird sie versuchen ein Field-Goal zu schießen um sich so wenigstens 3 Punkte zu sichern.
  2. Ist man noch zu weit von der gegnerischen Endzone oder Tor entfernt wird ein sogenannter Punt (Befreiungsschlag) durchgeführt, bei dem man zwar auf jeden Fall den Ball und damit das Angriffsrecht abgibt, aber den Gegner wenigstens in schlechtere Feldposition bringt
  3. Es wird versucht den vierten Versuch auszuspielen und wieder ein First Down zu erreichen, schlägt dies fehl, bekommt der Gegner den Ball an der Stelle, wo der letzte Spielzug endete.

Erlaubt ist übrigens nur mit dem Körper und mit den Armen zu blocken. Weiterhin darf man den Gegner mit Körper und Händen umstoßen. Nur der Ballträger darf festgehalten werden, um ihn zu Fall zu bringen, d.h. er wird "getackelt". Verboten ist dagegen jegliches Schlagen, Treten, Grätschen oder Beinstellen. Ein Verstoß gegen die Regeln wird von den fünf Schiedsrichtern (im Profi-Football bis zu Neun pro Spiel) durch das Werfen von gelben Flaggen angezeigt und mit einem Raumverlust für die jeweilige Mannschaft bestraft. Nach Ende des Versuchs hat die gefoulte Mannschaft die Wahl zwischen der Strafe oder dem evtl. vorteilhafteren Ergebnis des Spielzugs.

Werde ein Teufel